Junior - Club

Die Vorschularbeit als Gestaltung des Übergangs in die Grundschule 

Für die Kinder ist der Tagesstättenbesuch Lebens– Lern– und Erfahrungsraum. In ihm soll das Kind zur Kritikfähigkeit und Selbstbehauptung erzogen werden. Eine soziale Ordnung von sich aus bejahend, gelangt es zu einer gefestigten Wertehaltung im Umgang mit seinen Mitmenschen.
Hierbei sollen sich die Kinder akzeptiert und geborgen fühlen und in einer freien und befreienden Atmosphäre spielen und lernen können. Im letzten Jahr vor dem Schuleintritt wird durch gezielte Förderung im Juniorclub der Eintritt in die Grundschule erleichtert. Die für die Förderung wichtigen einzelnen Bereiche greifen ineinander über und stehen nicht als isolierte Bausteine nebeneinander.

Emotionale Schulfähigkeit
•Ausgeglichenheit
•Selbstvertrauen
•Verarbeiten von Enttäuschungen
•Durchhaltevermögen
•Ausdauer

Soziale Schulfähigkeit
•Kontaktfähigkeit
•Gruppenfähigkeit
•Toleranz
•Rücksichtnahme

Kognitive Schulfähigkeit
•Konzentration und Ausdauer
(z.B. längere Zeit zuhören können)
•Aktiv sprechen (z.B. kleine Geschichten von sich aus wiedergeben)
•Wahrnehmungs- und Merkfähigkeit (kleine Aufträge verstehen und umsetzen können)
•Anfänge von logischem und abstrakten Denken (erste Rechenaufgaben lösen)

Motorische Schulfähigkeit
•Grob- und Feinmotorik
(Stifthaltung/alleine an- und ausziehen)
•Reaktionsvermögen
•Koordinationsfähigkeit
(Auge-Hand-Koordination)


Jedes Kind ist 1/2 Jahr Mitglied im Kinderparlament. Die Sitzungen des Kinderparlaments finden ca. alle 2 Wochen satt. Die Kinder verteten ihre Interessen und Wünsche (z.B.Spielzeugtage).

Auf den Exkursionen wird nicht nur der Horizont erweitert, sondern auch viel Praktisches gelernt. Konkrete Fragen werden vor dem Besuch vorbereitet, während des Besuchs vertieft und in der Kita nachbereitet. Zu den Institutionen, welche wir besuchen, gehören u.a. die Feuerwehr, eine Bäckerei, das Seniorenwohnheim und die Kläranlage. Des weitern besucht die Polizei den Kindergarten und macht mit den Vorschulkindern ein Gehwegtraining.

Darüber hinaus finden gezielte Beobachtungen der Kinder und darauffolgende Beratungsgespäche mit den Eltern statt.

Besonderheit:
Wir bieten unseren Juniorclubkindern eine 3 tägige Freizeit in eine Jugendherberge ohne Eltern, mit dem pädagogischen. Personal an.
Bei diesen mehrtägigen Freizeitmaßnahmen übernehmen die Kinder unter Anleitung selbstständig Aufgaben, wie Betten beziehen und Tische decken. Sie übernehmen Verantwortung für die eigene Kleidung, u.s.w. Die Kinder wachsen in ihrer Selbstständigkeit und ihrem Selbstwertgefühl.
Die psychosoziale Komponente spielt für die Gesundheit eine große Rolle.

 

Grenzen der Vorschularbeit
Die pädagogischen Ziele der Vorschularbeit können die Entwicklungsförderung im Elternhaus NICHT ersetzen.
Die Vorschularbeit ergänzt lediglich die familiäre Erziehung!



Elterninformation
Die Vorschularbeit wird den Eltern ausführlich bei einem Elterntreffen vorgestellt.